St. Alban-Rheinweg – «die fabric»
BaselAbends hört man das Wasser
Im St. Alban-Tal, zwischen Kanälen, alten Mühlen und Stadtmauer, legt direkt vor dem Haus die Fähre über den Rhein ab. Fünf Minuten vom Kunstmuseum und trotzdem so ruhig, dass man abends das Wasser hört.
Zum Rhein hin zeigt das Haus eine hohe, geschlossene Front: fünf Vollgeschosse plus Dach, gleichmässig gereihte Fenster. Inschriften und ursprüngliche Farbgebung sind bei der Renovation erhalten geblieben. Fassade und Dach stehen unter Schutz. Hinter dieser Front öffnet sich etwas, das man von der Strasse aus nicht vermutet: ein Innenhof, um den sich Hauptgebäude, Hinterhaus und ein niedrigeres Hofhaus gruppieren, verbunden über Stockwerke und Aussenräume. Vorne Rhein und Publikum, hinten Ruhe.
Seit dem Umbau der ehemaligen Papierfabrik wird hier gewohnt: zwölf möblierte Serviced Apartments zwischen 26 und 53 m², teils zum Rhein, teils zum Hof, daneben verschiedene Firmen.
Hier sind wir für die buchhalterische Verwaltung zuständig, an einer Adresse, an der Wohnen auf Zeit und Arbeiten nebeneinander stattfinden. Zwei Nutzungen, die unterschiedlich funktionieren und trotzdem dieselben Mauern teilen. Mauern, die schon Papiermacher, Drucker und Seidenbandweber gesehen haben.