Mietliegenschaften

Haus "zum Brennhyslin"

Basel

350 Jahre Haus «zum Brennhyslin»

Haus "zum Brennhyslin"

Am unteren Kohlenberg, wenige Schritte vom Barfüsserplatz und direkt an der Tramhaltestelle der Linie 3, steht das Haus "zum Brennhyslin" aus dem Jahre 1669 – so steht es an der Fassade. Der Name ist kein Zufall an dieser Lage. "Brennhyslin", das kleine Brennhaus, und der Strassenname Kohlenberg, der auf die Köhlerei zurückgeht, die hier vor der mittelalterlichen Stadterweiterung betrieben wurde. Zwei Namen, die beide vom Feuer erzählen. Der gesamte Baukörper, trotz zweier unterschiedlicher Dachpartien optisch als ein Ganzes lesbar, ist unter einer einzigen Adresse im Grundbuch geführt.

Die Fassade zeigt zwei Gesichter unter einem Dach: links ein schmalerer Gebäudeteil mit drei rundbogigen Gauben und grünen Fensterläden, rechts ein etwas breiterer Teil mit eigenem Schuppendach, rötlich abgesetzten Fenstereinfassungen und zwei markanten Gauben. Beide Dachflächen sind mit Biberschwanzziegeln gedeckt, in wechselnden Rot- und Grautönen, über die Jahrhunderte gewachsen und geflickt, wie man es an solchen Häusern erwartet. Die Geschosse darunter verputzt, mit Sprossenfenstern und den typischen Läden der Basler Altstadt.

Für uns als Bewirtschaftung liegt der Reiz dieser Liegenschaft genau in diesem Nebeneinander: eine über 350-jährige Bausubstanz an einer Lage, die mit der Tramhaltestelle direkt vor der Tür eine Verkehrsanbindungen der Basler Altstadt erhalten hat. Im Erdgeschoss zeitgemässe Gewerbenutzung, darüber die gewachsene Wohnsubstanz – eine Kombination, die diesem Teil des Kohlenbergs seinen eigentlichen Charakter gibt.

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